Alte vs. neue Filme

Ich habe ja inzwischen tausende Filme bearbeitet und muss sagen, die Filme aus den 50er Jahren sind einfach klasse – tolle Farben, tolle Darsteller, halten sich sehr an die Buchvorlagen, ob das nun “Die Drei Musketiere”, “Moby Dick”, “Die geheimnisvolle Insel”, “Reise zum Mittelpunkt der Erde”, “In 80 Tagen um die Welt”, “Robin Hood” usw, sind, aktuell verstehe ich nicht, dass man einen Film wie “Ben Hur”, der 11 Oscars gewann, neu verfilmt (2010 geht noch, 2016 sehr schlecht!) oder “Die zehn Gebote”, wo im Film von 2016 (“Exodus: Götter und Könige”) Gott als Kind dargestellt wird und Moses die 10 Gebote selbst in Stein meißelt, im alten Film werden sie von Gott in den Fels gebrannt und anschließend als zwei Tafeln herausgeschnitten!
Bei “Robin Hood” (es gibt 26 Filme und Serien!)kenne ich Robin als “Robin von Locksley” und Marian hat auch einen Nachnamen, wie kommt es, dass die dauernd anders heißen (Robin Hood = Edward von Nottingham??), und mal ist Will Scarlett der Halbbruder von Robin, dann wieder ein ziemlich alter Mann! Dasselbe bei den Musketieren (27 Filme und Serien!)
Es gibt doch Buchvorlagen, liest man die nicht?
Davon abgesehen – wieso sind alle neuen Filme düster? Und selten schöne Farben? Die Regisseure sollten sich mal die alten Filme zu Gemüte ziehen!
Diethelm