Gut und böse in Filmen (1.756)

In jedem Film muss ja ein intrigantes Arschloch auftauchen, meist schon zu Beginn, und er muss auch so aussehen, mit anderen Worten: man hält uns Zuschauer für blöde!
Und ich glaube auch nicht, dass es real so viele Bösewichte gibt, denn das wäre ja nicht auszuhalten!
Und selbst, wenn man dem ein Messer an die Kehle halten konnte, darf man ja nicht zustechen, sonst wäre die Spannung ja weg, also müssen erst noch der Freund bestohlen und ermordet und die Ehefrau vergewaltigt werden, sonst wäre ja die Spannung weg, dazwischen noch Streit mit der Frau und Verletzungen im finalen Kampf, bis man ihn “zerhackt”!
Das nächste: warum werden neue Filme produziert, wenn es alte gibt, die besser sind/waren? Was bringt das? Klar, ein anderes Seitenverhältnis, dunkler, die Story muss “umgebaut” werden – ich bin der Meinung, man sollte sich an de Vorlage halten, denn wenn einer ein Volksheld ist, wird es ja wohl Aufzeichnungen geben (“Rob Roy”): “Der königliche Rebell” von 1953 und “Rob Roy von 1995”
Und da gibt es viele Beispiele, und logische Fehler sind fast in jedem Film!
Wenn Regisseure nichts mehr auf die Reihe bekommen, sollen sie sich mal Filme aus den 50ern anschauen! Die waren heller, freundlicher und farbenprächtiger, es kann mir keiner sagen, dass das heute nicht mehr möglich ist, also ist es gewollt! Das Einzige, was besser wurde ist die Technik und damit die Tricks!
Aber ich bin der Meinung, man sollte mal “back to the Roots” gehen, also zurück zu den Anfängen, vielleicht gab man sich trotz schlechterer Bezahlung sowohl für die Crew als auch für die Stars mehr Mühe? (so ist es auch inzwischen mit dem Fußball!)
Diethelm