Emotionen in Filmen (1.696)

Es kann so viel geschossen werden wie es will, wenn Mann und Frau sich ihre Liebe gestehen oder der Vorgesetzte stirbt, hat man plötzlich alle Zeit der Welt, die Feinde hören auf zu schießen, denn der Dialog oder Monolog muss ja zu Ende gesprochen werden!
Das ist so albern, merkt das eigentlich niemand? Das kann man sich normaler Weise auch auf der Flucht oder im Angriff zurufen, und ein Sterbender – gut und schön, aber von der Logik her total unpassend!
Denken die Regisseure eigentlich nach? Oder die Drehbuch-Autoren?
Und wenn fest steht, dass Kugeln nicht wirken, warum schießt man weiter? Wenn zielsuchende Raketen umgelenkt werden, muss man Draht gelenkte nehmen oder die Bordkanone, Piloten müssen doch sowas wissen! Und in fast allen Kampf-Filmen werden die Vorgesetzten als blöde dargestellt! Sieht so wirklich die Realität aus? Das kann nicht sein! Und bei den Amis ist es ja wohl normal, dass ein einziger am Ende Schlacht entscheidend ist – so ein Quatsch! Man sollte mal an die Handlung und nicht an die Effekte denken!
Diethelm